Cover Der kleine Prinz

Mit nur diesen wenigen Angaben mussten wir ein Cover erstellen:

Farbe: Schwarz/Weiss
Grösse: Kindle Fire HD (1200×1920)
Nur eine Schrift
Text. Der kleine Prinz, Illustrierte Erzählung, Antoine de Saint-Exupery

Ich begann zuerst mit dem Hintergrund. Ich suchte bei Google nach Zeichnungen vom Kleinen Prinz auf dem Planeten. Doch bald stellte sich heraus, dass dies nicht die wesentliche Aufgabe war. Wir durften nur Schrift benutzen, keine Zeichnungen und Illustrationen. Die ersten Ergebnisse möchte ich trotzdem zeigen:

Web Der Kleine Prinz 2

 

Und dies sind die Ergebnisse nur mit Schrift:

Der Kleine Prinz 3 Web Der kleine Prinz 5

Im Nachhinein betrachtet, könnte die erste Variante ohne ein Bild funktionieren. Bei den anderen beiden merkt man, es fehlt etwas in der Mitte. Die Schriftarten finde ich persönlich gut gewählt, es passt zum Stil und zum Ausdruck „Der kleine Prinz“. Ich fand es noch interessant, mit dem Wort „kleine“ zu spielen, und habe es deshalb eher kleiner gemacht. Wichtig war mir, dass der Titel des Buches heraussticht, und die Angaben „Illustrierte Erzählung“ und „Antoine de Saint-Exupéry“ klein dargestellt sind. Mir persönlich gefällt besonders das 3. Cover. Im Nachhinein würde ich aber den oberen Teil in die Mitte des Covers verschieben, sofern es ohne Bild dastehen sollte.

Whitespace

Whitespace, auf Deutsch Weissraum, nennt man den leeren Raum zwischen den Elementen einer Website. Obwohl er selbst keine Informationen erhält, ist er sehr wichtig. Auch die Design-Szene hat sich in den vergangenen Jahren mehr und mehr zu simplen, schlichten und beinahe minimalen Design-Ansätzen entwickelt. Komplexe Layouts wurden immer mehr durch Zwei- oder gar Einspalter mit grossen Weissraum ersetzt. Bei richtiger Verwendung wirkt die Website so viel übersichtlicher und eleganter. Zudem werden die wichtigen Elemente mehr hervorgehoben.

Ein gutes Beispiel ist die Homepage von Hotelplan. Durch die vielen Weissräume wirkt es viel übersichtlicher und auch moderner und schlichter. Man findet sich sehr schnell zurecht. Die wesentlichen Dinge findet man sofort (Suchen&Buchen, Themenwelten, Kartensuche, Telefonnummer für Fragen, aktuelle Angebote)

Gutes Beispiel Whitespace 2

 

Ein ganz simples Beispiel ist auch Google. Gibt man dort einen Suchbegriff ein kommt einfach eine Spalte mit Suchergebnissen. Google hat sehr viel Weissraum, was auch gut ist. Wenn jetzt rechts nochmals eine Spalte aufgeführt wäre, erschwert das das Suchen.

Gutes Beispiel Whitespace

 

Ein ganz übles Beispiel habe ich aus einem Suchergebnis von Google. Micha’s Fahrschule. Diese Homepage ist total farbig, sehr schlechte Auflösung, und das Auto rumpelt noch so halbwegs ins Bild. Ausserdem sind die Farben nicht aufeinander abgestimmt. Und hier ist überhaupt kein Weissraum zu finden. Es wirkt unübersichtlich und motiviert nicht, darauf etwas zu suchen. Es hat so viele Schriftzüge, das man gar nicht mehr weiss, wo man anfangen soll.

Schlechtes Beispiel Whitespace

 

Whitespace ist in der heutigen Zeit sehr wichtig. Es ist nicht nur ein Stilmittel, sondern schon fast ein Gesetz, wenn man möchte, dass sich die User auf der Website zurecht finden.

 

 

 

Gesetz der Geschlossenheit

In der 1. Vorlesung lernten wir in Gruppenarbeiten die Gestaltgesetze der Wahrnehmung. Meine Gruppe bearbeitete das Thema:

Gesetz der Geschlossenheit:

Als erstes, ein Bild. Was fällt auf?

Download

 

 

 

Genau, man sieht immer einen Kreis, obwohl es kein geschlossener Kreis ist. Das macht das Gesetz aus. Wir sehen unfertige Figuren/Formen, aber denken sie „fertig“ oder „vollständig“. Das ist vor allem bei für uns bekannten Figuren der Fall.

Die Figur unten ist nicht gerade für jedermann bekannt, deshalb ist es schwieriger, uns das fertige Bild vorzustellen, als oben beim Kreis.

Download (1)

Diese Gesetz bringt uns also Folgendes:

  1. Wir können damit komplexe Designs reduzieren. (z.B Bei einer Animation werden nur einzelne Zwischenbilder angegeben, das Gehirn ergänzt das Fehlende)
  2. Das bewusste weglassen von Elementen steigert die Spannung und lässt eine Grafik interessanter wirken. Das wird vor allem im Logodesign angewendet.

Das wohl bekannteste Beispiel ist der Panda von WWF. Ist doch viel spannender, die Linien offen zu lassen, wie wir bei Sketch & Draw gelernt haben.

WWFPanda