Gesetz der Geschlossenheit

In der 1. Vorlesung lernten wir in Gruppenarbeiten die Gestaltgesetze der Wahrnehmung. Meine Gruppe bearbeitete das Thema:

Gesetz der Geschlossenheit:

Als erstes, ein Bild. Was fällt auf?

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Genau, man sieht immer einen Kreis, obwohl es kein geschlossener Kreis ist. Das macht das Gesetz aus. Wir sehen unfertige Figuren/Formen, aber denken sie „fertig“ oder „vollständig“. Das ist vor allem bei für uns bekannten Figuren der Fall.

Die Figur unten ist nicht gerade für jedermann bekannt, deshalb ist es schwieriger, uns das fertige Bild vorzustellen, als oben beim Kreis.

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Diese Gesetz bringt uns also Folgendes:

  1. Wir können damit komplexe Designs reduzieren. (z.B Bei einer Animation werden nur einzelne Zwischenbilder angegeben, das Gehirn ergänzt das Fehlende)
  2. Das bewusste weglassen von Elementen steigert die Spannung und lässt eine Grafik interessanter wirken. Das wird vor allem im Logodesign angewendet.

Das wohl bekannteste Beispiel ist der Panda von WWF. Ist doch viel spannender, die Linien offen zu lassen, wie wir bei Sketch & Draw gelernt haben.

WWFPanda

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