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Blog | Kyle Smith | Media Engineering Student | HTW Chur & BFH, Switzerland

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Category: 2. Semester (page 1 of 2)

2. Semester in Amsterdam, Rotterdam und Chur

Undercurrent presents: ©Study Island and Learning Boxes

Wir mussten am Mittwoch im Undercurrent eine Idee posten. Ich nahm eine Idee aus meinen Innovationen, denn die Inselkomponenten waren noch nicht fertig gezeichnet und erst recht noch nicht ausgemalt. Seit her könnte ich weitere, wahrscheinlich noch bessere posten. Das Folgende ist jedoch jenes welches ich an dem Abend veröffentlicht habe.

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Sie wären perfekt für jede Lernphase. Wer würde nicht gerne in eine angenehm-gekühlte Glasbox gehen, um zu lernen? Denn:

Variety is the spice of life

3. Schwerpunkt: Innovation

Die weiteren Zeichnungen sind Ansätze wie man livabile, enjoyable und dynamic islands kreieren könnte um den alltagsplatz zu nutzen, der sonst leer steht. Die Plätze sollen sinnvoll genutzt werden mit Aktivitäten in Verbindung mit der Kunst, Arbeit, Studieren, Festivals oder mal einfach eine paar Liegestühle auf einer Insel an einem Strand. Sie sind realistisch und kombinierbar mit dem Inselkonzept.

Es sind einzelne Skizzen, die ich immer in einem grösseren Kontext gemacht habe, dass sie einen Sinn haben. Daher sind pro Bild zwei bis vier Skizzen zu finden.

Unterwassertram Bahnhof/Oben Docking Station für Boote:

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Wasser-Zug in seichten Gewässern mit Solarzellendach

Water train

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Rohrbau und Ordnung für wassive Häuser:inventions-page-002

Workplace Island mit Vortragssaal im Freien und Street Workout Platz (Barren)

 

 

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Wasserhaus mit Stabilitationssystem:waterhouses

Supermarkt im Wasser, Teil der Serie: Bewegbare Stadt im Wasser

Water-Supermarket

Selecta und Velostationsabgabe, Teil der Serie: Bewegbare Stadt im Wasser

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University Island (nachhaltig und selbstversorgend)

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Andere Perspektive von University IslandUniversity_Island_5

Terrase-Village (Island mit Bohrplattformsicherungstechnologie)Terassevillage_4

Private Island in connection with water-trainselfsustaining house island-page-005

Wassive House on Water:selfsustaining house island-page-004 selfsustaining house island-page-003

Lonely Island: House to live in and travel the seaselfsustaining house island-page-002

Inseln entstehen bei einer Erhöhung des Erdbodens: Man könnte Anbau und HAfen an verschiedenen Inseln machen und die Menschen im Wasser auf hohen Häusern leben lassen (Wie die englischen Häuser im 2 WK):selfsustaining house island-page-001

Stabilitationshaus: round water house, lonely island

Rooftop Pool Insel mit Ausnutzung der Grachten mit Fliter, Pumpe und Solarzelle:rooftoppool in progress rooftop pool _3 Pirvateboat Island with access to water rail_2

Konzertmöglichkeit auf WasserPig Diva singing on plattform in water with audience on waterplattform_2

Windmill on Water: Portable sustainable Energy

Movable House:EnergyPlant_vent system_3

Insel bei der man eine Autobahnbrücke für Festivals und anderes brauchen kann. Unten im Wasser ein Forschungsinstitut und Einkaufsoption. Ausnützung des PlatzesHighway_with_facility_city_festival island_using_ferry_5 islands in a swimming area Islandvarations_6

 

Insel als Experiment um Menschen zu beobachten, was sie auf einer leeren Insel tuenlonely_island_for_suveillance_1 Flying Islands:Festivalisland_3 CHORO_mf-04-3_fhsg_ch_1964_001-page-005 CHORO_mf-04-3_fhsg_ch_1964_001-page-006 CHORO_mf-04-3_fhsg_ch_1964_001-page-009 CHORO_mf-04-3_fhsg_ch_1964_001-page-013 CHORO_mf-04-3_fhsg_ch_1964_001-page-014 CHORO_mf-04-3_fhsg_ch_1964_001-page-001

Wenn man ein Gürtel um die Safe Island of Independence baut, könnten weitere Häuser am Gürtel angemacht werden und würden auch mit dem 3 Röhren system versorgt werden.belt around island

 

 

2. Schwerpunkt: Technologie trifft Design

Meine Häuser/Konstruktionen/Komponenten sind mit einer Technologie gebaut, die auf Nachhaltigkeit, Flexibilität und Innovation setzt.

Hierzu habe ich die Sonne als zentrale Energieressource genommen. Solarzellen überall! Auch habe ich das Belüftungssystem des „atmendes Hauses“ und des „passiven Hauses“ angenommen und integriert. Diese Isolations- und Röhrensysteme sind sehr effizient. Die Luftleitungen sind am Ende des Hauses mit den Elektrizität- und den Abflussleitungen verbunden. Der WiFi- und des Elektrizitätsgebrauchs muss auf der Insel gesetzlich mit „offenen“ Zeiten (eingeschaltet). Strassensysteme würden höchstens mit dem Velo fahrbar sein. Diese können selber ergänzt werden. Ein Regenwasserschutz ist einfach aufziehbar, wie an der UNISG. Man braucht 3 Masten, PVC Blache und Anknüpfungsstellen. Die Menschen auf der Insel werden sich so gewöhnt sein an Wasser, dass es bloss aus Gründen der Unterkühlung durch kaltes Wasser aufgestellt werden. Die Solarzellen sind drehbar und haben alle einen Wall-Schutz, dass wenn man darauf schaut bei 100% Reflektion der Sonne die Verbrennungen auf Hornhaut und Bindehaut, Schädigung der Augenlinse oder Schädigung der Netzhaut verhindert werden kann. Die Häuser sind alle mit eigenen Solarzellen ausgerichtet für minimalbetrieb bei Ausfällen. Die Häuser sind in verschiedenen Varianten zu finden. Im Wasser, auf der Aufschüttinsel, halb-unterwasser. Transportsysteme um die Insel könnten mit dem Hyperloop-Tube-System von Elon Musk genutzt werden oder mittels Zug/Bootssysteme auf kompatible Wasserschienen (Tramsystem von Chihiros Reise ins Zauberland) oder einfach durch Solarzellen beitreibende Boote.

Alle Inseln verwenden das Break Water System.

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selfsustaining house island-page-004 selfsustaining house island-page-003CHORO_mf-04-3_fhsg_ch_1964_001-page-001 Breakwatersystem HouseAbveWater2WWWater train

 

1. Schwerpunkt: Safe Island of Independence

1 SCHWERPUNKT

Ich habe mehrere Komponenten einer Insel einzeln gezeichnet, manchmal sogar von mehreren Perspektiven. Diese einzelnen Komponenten bilden zusammen eine Einheit, nämlich eine nachhaltige, funktionierende Insel für eine Zivilisation. Ja, richtig gelesen, eine Zivilisation. Eine Insel-Stadt, die selber überleben kann. Die Grundinseln sind auch gezeichnet, sie können für sich selber, wenn sie wollen eine eigene Insel selber erstellen mit den gegebenen Komponenten und mit meiner Grundlage, vielleicht sogar eine noch bessere Idee erzielen. Ich wollte, dass meinen Inhalt kompatibel ist für neue Inputs und Ideen. Deshalb habe ich mir auch soviel Mühe gegeben und meine Bilder und Sketches ausgemalt. Das Design der Stadt könnte blockweise, kreisförmig, vermischt, oder streng getrennt sein.

Hier sind die Komponenten einer Zivilisation, die eine Insel sicherlich braucht:

  • Einen Finanzplatz/Wirtschaftssektor (für Aussen und Innenökonomie)
  • Ein Traditionshaus um die Gemeinschaft binden zu können mittels Glauben und spirituellen Lehrern (Sozialkapital erhöhen der Individuen)
  • Ein Bildungsinstitut, welches praxisnahe Ausbildungen hat, forscht, sowie über die Natur und die Studierenden ausbilden kann (nur ein riesiges Institut)
  • Einen Energiegenerator mit Sicherheitskräften und ein weiteres Forschungsinstitut (fast ausschliesslich nachhaltige Energien, für Notfälle könnte man noch Heizöl gebrauchen)
  • Eine gemeinsame riesige Wohnanlage mit WC, Küche alles integriert (keine Bevorzugung gewisser Individuen)
  • Einen Hafen der für den Transport von Rohstoffe, Lebensmittel, Menschen, Tiere oder andere Güter gebraucht werden.
  • Ein Rathaus (Recht und Stadtverwaltung) mit Plaza (Nicht grösser als 100m Breite wegen dem Livability-faktor), Markt für den Austausch von Gütern, Restaurants, Überwachung und ein Telekommunikationshaus
  • Ein freier Platz würde für Viehhaltung, Getreideanbau oder Sport und Erholungsplatz gebraucht

Hier zwei Beispiele einer gelungenen Insel:

safeislandofindependence2-min safeislandofindependence-min

Hier sind die einzelnen oben erwähnten Komponenten:

belt around island Biannual System Bildungsinstitut Breakwatersystem EnergyPlant Finanzplatz Fortress island-min Gebäudekanäle HouseAbveWater2WW Housing HQ-min Lecture outside Port_1-min Port_2-min possible island build possible island build-min Rathaus-min   Traditionshaus

Mein End-Ergebnis: Varianten of the Safe Island of Independence

Wie toll ich dieses Projekt in Amsterdam gefunden habe, kann ich nicht in Worten beschreiben. Gerne möchte ich na dieser Stelle nochmals Frau Hess danken. Module wie Sketch&Draw können als „sinnloses“ Zeichnen empfunden werden, wenn man sich nicht auf ein ultimatives Ziel in orientiert.

Dies ist bei dem Projekt extrem gelungen. Der Stundenplan war lange und streng, jedoch habe ich so viel dazu gelernt wie noch nie. Herr Adolfsson hat mir das Isometric Drawing and sein Sketching-stil beigebracht. Ich habe es in dieser Woche zu meiner Aufgabe gemacht, diesen Stil genauer zu lernen, denn ich finde in genial. Dieser Zeichnungsstil lässt viel Kreativität zu, zeigt Struktur auf und ist übersichtlich.

Mein Hauptthema, wie bereits erwähnt Inseln zeichnen.

Ich habe gut bei den Vorträgen, Videos und beim Lesestoff aufgepasst.

Nun habe ich ein Konzept mit 3 Schwerpunkten.

1 Schwerpunkt

Ich habe mehrere Komponenten einer Insel einzeln gezeichnet, manchmal sogar von mehreren Perspektiven. Diese einzelnen Komponenten bilden zusammen eine Einheit, nämlich eine nachhaltige, funktionierende Insel für eine Zivilisation.

2 Schwerpunkt

Meine Häuser/Konstruktionen/Komponenten sind mit einer Technologie gebaut, die auf Nachhaltigkeit, Flexibilität und Innovation setzt.

 

3 Schwerpunkt

Die weiteren Zeichnungen sind Ansätze wie man livabile, enjoyable und dynamic islands kreieren könnte um den alltagsplatz zu nutzen, der sonst leer steht. Die Plätze sollen sinnvoll genutzt werden mit Aktivitäten in Verbindung mit der Kunst, Arbeit, Studieren, Festivals oder mal einfach eine paar Liegestühle auf einer Insel an einem Strand.

Jedes Konzept ist in einem Post zu finden.

 

Fazit zum Projekt

Ich habe gelernt, dass der Prozess bei dem man künstliche Inseln erstellt sehr schädlich für die Umwelt ist. Die Boote brauchen Öl, die Luft wird verschmutzt, Sand wird abgesogen und dabei zerstört man Lebensräume der Tiere und der Korallen. Hinzu kommt noch die Schadstoffe und Abfallstoffe beim erbauen der Infrastruktur der Insel, welche oftmals sehr rohstoff-verschwenderisch konzipiert wird. Es zeigt uns aber interessanterweise auch, dass wir Inseln wie in Dubai kreieren können und sich die Natur nach mehreren Jahren daran gewöhnt. Wenn wir dann uns auch noch dazu verpflichten neue Korallen- und tierfreundliche Umwelt zu kreieren, scheint es ein eher positiver Blick in die Zukunft zu sein. Denn wir sind uns bewusst, dass der Meeresspiegel steigen wird und die erhöhten Häuser und Wassertrams könnten wirklich Lösungsansätze sein. Das Meer mit seinem Wind und die Sonneneinstrahlung zu nutzen und mittels Windräder und Solarzellen auf dem Wasser mit tierfreundlichen Rückseiten könnten wirklich etwas für de Zukunft sein. Windräder im Wasser sind sehr effizient, denn man verliert nicht viel Energie im Vergleich zu den Solar Zellen. Ich bin überzeugt, dass wir etwas effizientes finden werden, um die Sonnenenergie und ihre Strahlen nutzen zu können. Denn sobald wir Sonnenenergie effizient nutzen können, bedeutet dies eine Umstellung in fast allen Sektoren der Wirtschaft. Von Öl zu Sonne? Hopefully. Momentan sind wir aber noch nicht ganz so weit, dass Photovoltaik sich überall lohnt. Trotzdem hoffe ich, dass wir eine bessere Methode mittels Zellen finden werden, denn meine Erfindungen beziehen ihre Energie hauptsächlich durch die Sonne.
Nachhaltigkeit, Effizienz, Konvergenz, Synergien und Koordination ist im Urban Planning immer noch verbesserungswürdig. Tolle Programme lassen immer mehr zu, das „Building information modeling“ hat viel potential und muss genutzt werden. Dazu müssen alle Teilnehmer auch mit den Programmen gut ausgebildet werden. MMPler könnten hier sicherlich auch Inputs geben, wie man Programme Menschen beibringt.
Die Dystopia-Vorstellungen, die in vielen aktuellen Filmen sind, zeigen auf, dass unsere Zukunft in einem extremeren Klima, zerrüttete Gesellschaftsformen und klare Veränderung mitbringen werden. Die Ideen in diesem Projekt haben also meines Erachtens einen Sinn. Deshalb gab ich mir so viel Mühe.

Inseln bauen ist zwar teuer, aber vielleicht wird es Momente geben, bei dem uns Geld egal ist und Überleben wichtiger. Dann wäre der richtige Zeitpunkt nochmals diese Seite aufzusuchen und mit einfachen Formen und Container Häuser und Containerformen und Städte zu bauen. Die Vorlagen im Schwerpunkt 1 zur SAFE ISLAND OF INDEPENDENCE  sind praktisch, um eigene Inseln zu erstellen. Wir Menschen werden noch eine Weile auf dieser Erde sein. In diesem Projekt konnte ich mich damit auseinandersetzten, wie wir auf dem Wasser überleben würden …

Es machte mir dabei sehr viel Spass. Die letzten Monate an der HTW waren voller Stress. Dieses Semester war unglaublich vollbepackt mit tausend kleinen wichtigen Projekten bei denen man nicht genug Zeit hatte sein Herzblut zu investieren. So schade. Es gab kein Platz für gute Konzepte. Alles musste schnell gehen. Kein Platz für Fehler. Nur die Noten und halbdurchdachte Ideen zählten. Man arbeitete in den meisten Fächern bei den Vorlesungen an anderen Projekten, wenn man konnte. Peinlich. Kein: Power of Now. Mehr: Work in fear of the future.

Diese Woche war im Kontrast sehr wertvoll. Zum ersten Mal konnte ich ein Werk schaffen worauf ich wirklich stolz bin. Blockwochen und Amsterdam sind genial. Danke Frau Hess!

International Architecture Biennale Rotterdam

Die Aufgabe hier war es 3 Skizzen zu machen. Ich habe mich entschieden gerade beide Tische zu Skizzieren anstatt beide einzeln. Die 3 Themen waren zur Erhöhung der Effizienz und Nachhaltigkeit in ökologischen und menschlichen Interaktionssystemen.

Meine Zeichnungen:

Hier die verschiedenen Persönlichkeiten: different personalities_talkative_loud_clever

 

 

 

3 new ecological and sustainable systemsIMG_5017

Rijksmuesum

Wir mussten ein Werk abzeichnen und unser Thema hinzufügen. Ein Bild von Herr: Van de Velde. Hier ist der Link zum Rijksmuesum Studio.

Voilà:

Rijksmusuem van de velde

MMP15-Program Undercurrent

Wie bereits erwähnt, durfte ich mit meinem MMP Studienjahrgang nach Amsterdam, um ein Konzept für eine livable, nachhaltige und innovative Inselstadt entwickeln.

Aufstehen – Duschen – Mit dem Velo 10 Minuten zum Bahnhof Central fahren – Auf eine Fähre steigen – Aussteigen und in durch Amsterdam Nord fahren – nach 10 weiteren Minuten rechts abbiegen – über einen Kiesparkplatz fahren – Velo doppelt abschliessen – Vor dem Undercurrent stehen und um 10.00 Uhr seine Mitmenschen begrüssen

So zumindest war es bei mir. Die Location und das Setting war umwerfend. Wirklich.

Am ersten Tag lernten wir die Infrastruktur und den Wochenplan genauer kennen.

Montag: Undercurrent – Sketchen und Vorträge hören

Dienstag: Undercurrent – Sketchen und weitere interessante Vorträge

Mittwoch: Undercurrent Ideen teilweise fertigen und weiter Sketchen, Vorzeigen und Grillieren

Donnerstag: Rotterdam -International Architecture Biennale Rotterdam

Freitag: Rijksmuseum

Der erste Tag war streng, an dem wir hauptsächlich Unterschiediches zu sketchen begannen. Ein netter Herr Adolfsson befand sich auch im Undercurrent. Er hielt seinen Einführungsvortrag und wurde in den kommenden Tagen zu meinem Vorbild. Illustrator, Programmierer, Games-Entwerfer und Isometric Drawing Specialist. Er zeigte mir, wie das Isometric Drawing funktioniert. Ich bin ihm sehr dankbar für diesen neuen Zeichnungsstil, den ich in mein Skillset aufgenommen habe.

Am ersten Tag beschäftigte ich mich hauptsächlich damit meine Ideen, mein Wissen und meine Kenntnisse zur Physik und Architektur zu verbinden. Ein Mindmap und Basis-Sketches entstanden. Meine Idee für eine nachhaltige und selbstversorgend Insel brauchte zuerst ein gutes Konzept bevor es geschaffen wird.

Impressionen sind hier zu sehen (Danke an die Starfotographen Jeremy und Kevin):

mindmap

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Geschützes Neuland in Amsterdam

Projektbeschreibung

Kernfragen: 

Was heisst eigentlich urbane Lebensqualität?

Und wie sieht urbane Lebensqualität aus?

Wie könnte urbane Lebensqualität aussehen?

Diese Fragen beantworten wir mit Recherchen, Skizzen, Illustrationen und Fotos. Das Ganze nennt sich Urban Sketching in Amsterdam. Die Annahme ist, dass wenn Einwohnerinnen und Einwohner einer Stadt sich mehr in die Stadtplanung einbringen dürfen und wenn er Zugang zu Information gewährt wird, entstehen lebenswertere Städte. Die Planungen und Umsetzungen wird somit mit allen Stakeholdern diskutiert. Urban Sketchers skizzieren ihre subjektive Sicht auf die Stadt. Sie gehen vom Vorliegenden aus und kreieren Neues dazu.

Mein Thema: Neuland im Wohnviertel „Oostelijke Eilanden“

Creating the Safe Island of Independence

Feststellung

Holland befindet sich unter dem Meeresspiegel. Dies gilt auch für Amsterdam. Die Amsterdamer Grachten liegt heute etwa 40 cm unter dem Meeresspiegel der Nordsee. Der steigende Meeresspiegel durch die Erderwärmung wird sich dadurch fatal auf Amsterdam auswirken, wenn sie keine innovativen Ideen haben, die Stadt vor dem Untergang zu schützen.

Glücklicherweise gibt es nachhaltige MMP Studenten, die es sich zur Aufgabe machen Lösungsansätze zu finden. Wir versuchen mit unserer Kreativität ungewöhnliche und originelle Lösungsansätze zu finden.

Oostelijke Eilanden

Ich habe mich für das Wohnviertel „Oostelijke Eilanden“ (auf Deutsch Östliche Inseln) entschieden, weil es sich in der Nähe des IJ befindet. Das IJ und die Umgebung um die Oostelijke Eilanden, scheinen mir viel Potential an Inspiration und Inputs zu geben. Moderne Architektur und Wasser sind hier zu finden. In Amsterdam Oost liegt auch der Dappermarkt mit multikultureller Atmosphäre. Der Markt befindet sich in einer Einkaufsstraße mit rund 240 Verkaufsständen. Er wurde 2006 und 2007 zum besten Markt in den Niederlanden ausgerufen. Hier befindet sich auch das Persmuseum (Pressemuseum) und der Bahnhof Amsterdam Amstel. Weitere Orte in der Nähe wie der IJ ist der perfekte Ort um sich eine Insel vorzustellen. Das IJ war ursprünglich ein Meeresarm der Zuiderzee in Nordholland und ist heute von dieser abgetrennt. Es trennt die Amsterdamer Innenstadt von Amsterdam Nord.

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Snagit: Hier meine Location

Fragestellung

Wie stellt sich das Land darauf ein? Welche Massnahmen werden ergriffen? Welche Rolle spielt die Forschung in der Suche nach neuen Lösungsansätzen?

Noch spezifischer:
Welche Lösungsansätze können für ein universelles Inselmodell gelten?
Wie könnte ein Stadtplan für die Versorgung einer solchen Insel aussehen?Wie würden die Menschen, auf ihrer Insel bleiben wollen? (Livability-Faktor)
Wäre die eigenständige Kultivierung von Nahrungsmittel ausreichend, um die Menschen auf der Insel für ein Jahrhundert zu versorgen?

Geschichte

Die Prozesse der Landgewinnung in Holland

Die Westfälische Wilhelms-Universität hat die Prozesse bei der Landgewinnung in den Niederlande sehr präzise beschrieben. Ich habe die wichtigsten Teile zum Verständnis aus ihrer Webseite entnommen: Die Niederlande sind weltberühmt für ihre Landgewinnungsprojekte – kein Wunder, handelt es sich doch um ein Verfahren, das seit dem späten Mittelalter praktiziert wird und technisch immer weiter vervollkommnet wurde.

Landverluste und ihre Ursachen

Seit etwa 700 v.Chr. stieg der Meeresspiegel, was in den tief gelegenen Küstengebieten zu periodischen Überflutungen führte. Diese Gebiete bestanden größtenteils aus Niedermoor. Wenn bei einer Sturmflut die Meeresbrandung in solche Gebiete vordrang, wurde der lockere Moorboden einfach von den Wellen fortgespült. Auf diese Weise entstanden schon im Laufe des Mittelalters kleine und größere Meeresbuchten, z.B. die Zuiderzee, das heutige IJsselmeer. Eine andere wichtige Ursache für das schleichende Schwinden der Landflächen waren menschliche Eingriffe in den Naturhaushalt. Die Bewohner von Amsterdam und anderen Küstenstädten nutzten nämlich die Niedermoorgebiete zur Torfgewinnung. Torf war damals in den waldarmen Niederlanden der wichtigste Brennstoff. Außerdem ließ sich durch die Verbrennung von Torf aus vom Meer überfluteten Moorgebieten Salz gewinnen. Da der Grundwasserstand in Küstennähe sehr hoch war, liefen die abgegrabenen Flächen schnell unter Wasser. So bildeten sich im Binnenland hinter der nordholländischen Küste immer mehr Seen.

Hintergründe der Neulandgewinnung

Durch den Handel mit dem Ostseeraum und Gebieten in Übersee wuchsen ab dem 16. Jahrhundert nicht nur der Wohlstand, sondern auch die Einwohnerzahlen der westniederländischen Hafenstädte. Es ist nicht übertrieben, wenn behauptet wird, dass die Niederlande im 17. Jahrhundert zu einer Weltmacht aufstiegen. Vor allem Rotterdam und Amsterdam erlebten ein rasantes Wachstum; Amsterdam war zwischenzeitlich nach London, Paris und Wien die viertgrößte Stadt ganz Europas! Damit stieg der Lebensmittelbedarf der holländischen Küstenstädte sowie die Bereitschaft geschäftstüchtiger Kaufleute, in die Gewinnung neuer Ackerflächen zu investieren. Die vorhandenen Flächen ließen sich jedoch kaum weiter ausdehnen und man wusste, dass dem Meer abgerungener Boden sehr fruchtbar war. Daher machte man sich im 17. Jahrhundert in Noord-Holland verstärkt daran, kleinere Meeresbuchten sowie flache Binnenseen mit einem Deich zu umgegeben und anschließend leerzupumpen. Durch den mit der Trockenlegung verbundenen Deichbau schlug man zwei Fliegen mit einer Klappe: Man gewann nicht nur neues Land, sondern leistete auch einen Beitrag zur Verringerung der Sturmflutgefährdung des gesamten Gebietes. Durch Trockenlegung neu gewonnene Land wird als Polder bezeichnet. Die aus Binnenseen entstandenen Polder werden auch als droogmakerijen (wörtlich: Trockenmachungen) bezeichnet. Kennzeichnend für Polderflächen ist, dass ihr Wasserhaushalt ständig künstlich geregelt wird. Dies gilt insbesondere für die Polderflächen, die aus Binnenseen gewonnen wurden: Würde man hier nicht ständig entwässern, würden sie bald unter Wasser stehen.

Entwicklung des Landschaftsbildes in „Noord-Holland“ (1550-1650)

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Die nächste Karte zeigt die Gebiete nochmals auf und in welchem Jahrhundert sie gewonnen wurden.

landgewinnung.nl

Die aktuellen Methoden gegen Überflutung und weitere Überschwemmungen in den aufgezeichneten Gebieten sind hier ersichtlich:

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Persönliche Recherche (Vernetzes Denken)

Ich habe weiterrecherchiert und Videos und Vorträge geschaut. Nicht nur Amsterdam war meine Quelle für Landgewinnung, sondern auch Dubai hat eigene Methoden.

Break Water System (Wellenschutzsystem)

Eines davon, war das Wellenschutzsystem in Dubai mit ihren künstlichen Inseln. Die Ingenieure und Investoren schätzen, dass sie in den Vereinigten Emiraten nicht mehr längerfristig eine Monopolstellung im Öl-Handel haben wird. Damit ihre Wirtschaft trotzdem blühen kann, bauen und entwickeln sie bereits jetzt eine weltberühmte Tourismuswirtschaft, um die schrumpfenden Einnahmen des Öls teils zu kompensieren. Denn in Dubai gibt es sonst bloss Sonne, Sand und Meer. In diesem Bild ist ihr Schutzsystem ersichtlich:

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Er ist ein 3-Treppensystem, welches die Kraft der Wellen bricht und Erosion der Inseln verhindert. Jede Treppe bricht die Kraft der Welle um 50%.

The Land  Reclamation Process

Der Erdgewinnungsprozess habe ich auch auf Englisch aufgelistet:

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Weitere wichtige Aspekte sind:

The Reclamation Process

  1. Removal of loose material and relocation of coral reefs
  2. Fill with rock sand and gravel
  3. Precise spraying of Sand via GPS-Technology

Mounsell Forts

Weiter habe ich mich von den Bildern der „Mounsell Forts“ der Engländer im 2. Weltkrieg inspirieren lassen. Diese Häuser wirken autoritär, wenn man sie als Einheit sieht:

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Das ganze Video ist hier verlinkt: https://www.youtube.com/watch?v=rB7EiAmNWJ0

Building the Palm Island
Ein weiteres Video, welches ich zu diesem Thema geschaut habe ist über die Palm Island:

Screen Shot 2016-06-02 at 16.21.13

https://www.youtube.com/watch?v=0BXGh0EYJtE

Die Erde wird zurückgewonnen aus dem Gulf Meeresboden, weil das Sand der Wüste zu fein ist.

Hauptprobleme: Erosion, Versorgung des Sands durch Meer als Gegenreaktion bis sich das System ausbalanciert hat, Erdbebenschutz, Wasserröhren, Elektrizitätskabel und Abflüsse müssen auf einer Insel vorhanden sein.

What is Livability?

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Zusätzlich habe ich den Dokumentarfilm „Urbanized“ zum Livability geschaut und habe Parameter gefunden, wie man Livability quanitfizert. Der Film ist auf der MIT-Plattform von Lynda zu finden.

Meine Mission

Meine Grundfrage: Wieso würde man eine Insel bauen?
Wenn sie keinen „unique Value Proposition“ (uVP)  für eine Gesellschaft hat und nur zur Schau und zum Verkauf (Konsum) hier ist, scheint sie für mich überflüssig zu sein. Nur eine Insel die ihren Eigenwert durch die Produktion eines Produkts kann überleben. Dazu habe ich das St. Galler Managementmodell genommen und angenommen, dass meine Insel ein Unternehmen ist. Ich werde einen Teil meiner Insel gestalten, dass gewisse Akteure ihren Platz finden werden. Somit wird der „Sinn“ meiner Arbeit gestärkt.

Das St. Galler Managementmodell:

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Sketchcity Ahoi!

In wenigen Tagen ist es soweit. Unser HTW Projekt im Fach Sketch&Draw lautet: Sketchcity

Wir werden mit „urban sketching“ eine Stadt entwickeln. Dazu erhält jede Gruppe einen Teilbereich in der sie sich informieren und spezialisieren sollte. Danach heisst es: Lass die Linie flattern lassen! Alles mit meinem neuen Wacom.

Ich gehöre zur Gruppe: Neuland. Mein Auftrag wird es sein, eine Insel zu kreieren, die die Kriterien von Nützlichkeit und Livability erfüllt. Ich freue mich eine Stadt auf Wasser kreieren zu dürfen. Einen hohen Livability-Faktor am Wasser scheint für mich selbstverständlich als Kind des Meeres aus Kapstadt.

Damit ich noch mehr Sinn in meinem Projekt finde, werde ich meinen Zukunftspessimismus freien lauf lassen. Meine Insel muss zusätzlich zur Livability in einer Dystopie überleben können. Hierfür werde ich mich informieren, welche Faktoren in einer Stadt enthalten sein müssen, so dass sie überlebt.

Wenn man mein Tweet in diesem Kontext sieht, sollte klar sein, dass ich mir etwas vorgenommen habe.