Das Spiel mit Farbe

Nach der Vorlesung zum Thema Farbe sollten wir als Hausaufgabe unser zuvor in schwarz/weiss gehaltenes E-Book-Cover des kleinen Prinzen einfärben. Da ich nach wie vor ein Fan von simplen, cleanen Layouts bin, ist folgendes entstanden:

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Beim ersten Cover spiele ich mit dem Quantitätskontrast – auch bekannt als Proportionskontrast. Dieser entsteht beim Gegenüberstellen von zwei verschieden grossen Farbflächen. Stehen diese in einem ausgewogenen Verhältnis zueinander, so ist die optische Wirkung der Farben gleich intensiv und das Bild wirkt harmonisch.

So wunderbar gaga

Der Dadaismus feiert in diesem Jahr sein 100 Jahr Jubiläum und ich heute meinen ersten Meilenstein im Rahmen unserer Gestaltungsgrundlagen-Vorlesungen: Mein Tablet-Design für das Digitorial ist endlich finalisiert!

Das Fazit der letzten Zwichenbesprechung mit Frau Brockman, dass meine Idee fürs Layout gut so umsetzen kann wie angedacht, es aber ruhig auch etwas chaotischer aussehen dürfte. Das gefiel mir und ich machte mich auch gleich daran, alles etwas wilder zu gestalten. Aber das klingt einfacher als es ist. Zumindest für mich. Ich, die alles gerne schlicht, simpel und clean mag. Da passt Chaos nun mal so gar nicht rein. Im Endeffekt bin ich aber ziemlich zufrieden. Grundgedanke hinter meinem Layout sind die alten Manifeste der Dadaisten, die ich mir zur Vorlage genommen habe. Nun bin ich gespannt, wie ich den selben Inhalt für Smartphones und Desktops gestalte.

 

Weissraum

Oder na ja, halt eben nicht weiss. Der Weissraum kann sowohl weiss, als auch farbig oder gemustert sein. Er bezeichnet lediglich den Raum zwischen den Elementen.

Am Anfang jeder Gestaltung steht ein leeres Blatt Papier. Oder InDesign-, Photoshop-File – was auch immer. Egal was man gestalten möchte, der Anfang ist immer gleich. Im Laufe der Gestaltung kommen immer mehr Elemente dazu. Icons, Headlines, Hintergrundgrafiken, Symbole… Wichtig ist aber, dieses leere Blatt nicht vollzuklatschen. Wieso?

Weissraum schafft ein Vakuum, welches es erlaubt die Aufmerksamkeit auf andere Elemente zu ziehen. So hilft uns dieser…

  • beim Erfassen von Inhalten. Er kann den Betrachter leiten und zu den wichtigen Inhalten führen.
  • bei der Lesbarkeit von Texten – Schriften per se, aber auch beim gesamten Layout (Zeilendurchschuss, Absätze…).

In gewisser Weise beeinflusst er auch die Gesamtästhetik. Vollgepackte Layouts sehen nur selten gut aus. Layouts mit grosszügigem Weissraum hingegen wirken souverän, elegant bis hin zu luxuriös.

Macro Whitespace
Er beeinflusst durch die Gesamtkomposition den visuellen Fluss des Users.

  • Separieren von verschiedenen Elementen
  • Spalten Abstände
  • Ränder
  • Raum in Grafiken/Bildern

Micro Whitespace
Beeinflusst die allgemeine Klarheit eines Layouts, insbesondere natürlich auch die Lesbarkeit von Text.

  • Buchstaben
  • Zeilenabstand
  • Absätze
  • Listen/Bildunterschriften
  • Buttons & Icons

wearehuntly.com.au

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huntly_v2.3.3

Bei Huntly handelt es sich um zwei Innenarchitektinnen aus Melbourne. Ihre Homepage kommt clean, schlicht und frisch rüber und wiederspiegelt schön den Stil, den sie selber auch in ihrer Arbeit umsetzen.

arngren.net

arngrent

Hierbei handelt es sich um eine Kleinanzeigen-Homepage. Es lässt sich so ziemlich alles kaufen – und das wollten die Macher der Homepage anscheinend auch auf den ersten Blick ersichtlich machen. Man wird regelrecht von Angeboten erschlagen. Mirco-Whitespace ist zwar vorhanden. Geht ja auch nicht ohne. Aber den Macro-Whitespace sucht man vergeblich.