Recherche zum Amsterdam Undercurrent Fokusthema Strasse

Was mich bewegt, wenn ich die Situation einer Strasse neu überdenken soll.

Von der Monotonie ihres Lebens aufgefressen verloren sie das Gespür für die Notwendigkeit, sich um die Stadt zu kümmern: #Intervention

Der von mir gewählte Ort ist die Strasse vor der Location Undercurrent. Hier eine Rundsicht.

Die Strasse rund um das Undercurrent ist noch nicht oder wiederum nicht gestaltet. Einst diente dieses Gebiet der Schwerindustrie im Bereich Schiffbau und als Materialumschlagplatz. Provisorien dominieren die Erscheinung. Abgestelltes Material, Hochseecontainer und eine Skelettstruktur eines nicht genauer definierbaren Gebäudes oder Objektes sind kubische Strukturen, die auf offenem Boden stehen. In der klugen Planung und der überdachten Nutzung der Strasse kann ein enormer Mehrwert für das Stadtzentrum gewonnen werden. Zum Aufzeigen der Ideen sowie zum Skizzieren ist der Ort sehr gut gelegen. Die geografische Nähe zum Undercurrent bietet eine gute Ausgangslage.

Hier eine Übersicht, wie sich die Strasse Papaverweg in Streetview zeigt. Der Ort liegt relativ nahe am Zentrum, aber doch etwas abseits. Das Wasser kann als Zugangsweg genutzt werden. Leicht zurückgesetzt und damit ruhig bietet sich der Ort an, um der täglichen Hektik zu entfliehen und sich der Diskussion und dem Austausch hinzugeben. Wie könnte man aus dieser Brache eine einladende Strasse zum Verweilen machen? Wie müsste die Strasse aussehen, dass sich der Fussgänger wohl fühlt, sich für etwas interessiert und sich wandernd / wandelnd, so wie es die alten Griechen oder die Gelehrten aus Bologna taten?

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Die Lage der Strasse Papaverweg vor dem Undercurrent in Amsterdam. Ebenso ist ersichtlich, wo in Bezug auf den Hauptbahnhof, die Strasse liegt.

Historisches

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Karte Gerit gross 

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Einige Gedanken aus dem Buch Strassen für Menschen zusammengefasst

Die Gestaltung der Stadt Bologna, die Strasse und das soziale Leben unter den Porticos stattfinden zu lassen hat mich beeindruckt. Die historischen Entscheide und der Hintergrund wie die Stadt und ihre Universität sich verstehen sind einmalig. Einige Auszüge aus meiner Lektüre.

So transponiere ich den Gedanken der offenen Bildung, also der sozial integrierten Bildung in die heutige Situation unserer Blockwoche.Ich versuche den Raum um das „Undercurrent“ als Austauschraum zu skizzieren, als Strasse, wo die Auseinandersetzung mit Inhalten stattfindet.

Weiterführende Literatur

Auszug aus Die Augen der Haut, Architektur und Sinne, Juhani Pallasmaa.

Setze fünf Dunkelheiten! Sketch&Draw 1 Vorlesung 09

Kleine einführende Krativitätsübung: Nimm ein Papier, gestalte eine Figur und nutze diese als Inspiration zu etwas Neuem.papierfigur2

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Für die Schlussveranstaltung haben wir die Dimension gewechselt. Nach der 9. und 10. Regel haben wir Schiffe und Tannen skizziert. Wir haben diese anschliessend Fotografiert und mit dem Smartphone weiter verarbeitet.

Aber dabei haben wir auch die Grenzen der einzelnen Skizze aufgelöst, Schere und Klebeband haben dabei eine wichtige Rolle gespielt.

Stimmung und das gemeinsame arbeiten an einem grossen Ganzen waren lässige Erfahrungen. Dabei ist der Übergang zum Design-Prozess gut gelungen.

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schiffe

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Abmessen vor der zweiten Linie! Sketch&Draw 1 Vorlesung 08

Hier die Anweisung und den Workflow des Abmessens.

Die schlimmsten Fehler beim Skizzieren passieren in den ersten zwei Minuten. Darum ist es besser, sämtliche Richtungen und Längen abzumessen.

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Zuerst wird ein markanter Punkt im Bild festgelegt. Ob eine Linie von diesem Punkt aus fällt oder steigt, prüft man am besten, indem man ein Auge zusammenkneift und dann den Bleistift über diese Linie hält. Anschliessend wird die Neigung des Bleistifts aufs Blatt übertragen.

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Es können mit dem Bleistift auch die Proportionen abgemessen und in die Zeichnung übertragen werden. Dafür sucht man eine markante Länge und legt den Bleistift wie oben gezeigt über den Gegenstand. Diese gemessene Länge trägt man nun auf dem Bleistift ab. Anschliessend sucht man nach gleichen Längen oder auch einem Vielfachen dieser Längen und überträgt sie in die Zeichnung.

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Wenn die Proportionen stimmen sollen, dann müssen Richtungen und Längen nachgemessen werden.

Selbststudium: Suchen Sie sich Bilder von französischen Pärken und üben Sie die Verkürzung.

Starte immer mit der Perspektive! Sketch&Draw 1 Vorlesung 07

RAUMBILDENDE MITTEL UND PERSPEKTIVE, GRÖSSE, FARBE, ÜBERSCHNEIDUNG IM DIENSTE DER RAUMTIEFE

Sämtliche Skizzen in diesem Semester erstellen Wir mit einem Grafiktablett. Hierfür reicht ein einfaches Tablett mit 1024 Druckstufen.

Ein Tablett mit 2048 Druckstufen ist die Luxusvariante. Hier spüren Sie nicht mehr, dass Sie digital zeichnen.

Neu kann man nun auch mit dem iPad Pro skizzieren. Das ist zusammen mit der Procreate App perfekt. Hier ein Beispiel.

https://www.youtube.com/edit?o=U&video_id=h5UTDSuwNpM

Mehr zum iPad Pro und skizzieren gibt es auf dem Blog www.carlottapen.ch

Digitale Skizen wirken besser, wenn sie auf einem “Plattenton” stehen. Der Plattenton ist eine leichte Textur, die man ganz einfach mit einem Pinselstempel erstellen kann. Er übernimmt die Funktion der Textur oder Körnung des Papiers. Für die Grundstimmung der Skizze ist dies von zentraler Bedeutung, da der Plattenton die Striche mit dem Raum verbindet.

Legen Sie sich mit der zeit solche Plattentöne an, sie sind der digitale Ersatz von Papier. Der Plattenton kann auch ganz bunt sein, so wie das gelbgrün oben.

Um den Raum zu bilden braucht man einige wenige Regeln.

Grösse

Grosse Dinge werden  grundsätzlich als näher wahrgenommen als kleine Dinge. Dinge im Vordergrund liegen meist am unteren Bildrand oder am oberen Bildrand.

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Überschneidung

Die Skizze findet an den Überschneidungen der Dinge statt. Grundsätzlich gilt, dass die Anzahl der Überschneidungen.

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Farbe

Dinge im Vordergrund sind bunt. Dinge im Hintergrund werden je weiter entfernt sind sie sind, umso unbunter. In der Kunstgeschichte spricht man von der Farbperspektive. In der Renaissance war es ein zentrales malerisches Mittel, den Hintergrund “in Rauch” zu tauchen: man nannte es “sfumato”.

Linien

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Verlängerte Linien über die Ecken heraus betonen die Richtung.

Für die Perspektive gilt

  • Senkrechte Linien bleiben senkrecht.
  • Horizontale Linien unter der Augenhöhe steigen in der Ansicht zum Fluchtpunkt hin.
  • Ansichten mit nur einem Fluchtpunkt verwendet man für Objekte, die senkrecht vor dem Betrachter liegen.

Lehrziel:

Froschperspektive, Vogelperspektive und Normalperspektive

Sie können die drei Perspektiven sicher anwenden. Diese können Sie mit einem oder zwei Fluchtpunkten skizzieren. Sie wissen von der Verwendung des dritten Fuchtpunktes.
Beispiel: Zeichnen Sie einen Buchstaben M aus der Vogelperspektive mit einem ebenso grossen Mann daneben.

Literatur zur Perspektive finden Sie auf Moodle.

Eine Pinselsammlung fürs Wacom finden Sie bei Carlotta Pen 

Assoziiere die Sriche! Sketch&Draw 1 Vorlesung 06

Wir skizzieren heute Linien in die Figuren hinein. Dafür nehmen wir ein zerknülltes Taschentuch. Zuerst legen wir die Orte für die Ecken fest. Wo liegen diese bezüglich der Objektmitte, wenn sie auf einem Zifferblatt liegen würden.

Anschliessend arbeiten Sie sich von der Umrisslinie zu den Knittern innerhalb des Gegenstandes vor. Lassen Sie die Linien flattern, kreuzen … offen. Eben alle die Regeln, die sie schon kennen.

Beachten Sie nun in einem zweiten Schritt, wie die Linien gewichtet sind. Akzentuieren Sie die Linien.

 

Paperball

 

paperball

Zerknüllen Sie ein Papier und skizzieren Sie ihre drei Paperball-Mannequins.

Gehen Sie zu diesen Blog und Skizzieren Sie die Buchstaben aus. Oder erfinden Sie ein eigenes Maskottchen für Paperball.

Die Silhouetten sind übrigens eine Erfindung des französischen Finanzminister am Ende des Absolutismus. Er war es einfach leid, immer die hohen Rechnungen zu bezahlen, welche ihm die hübschen jungen Damen übergaben, um die teuren Portraits zu bezahlen.

http://www.dezeen.com/2010/01/04/alfashion-by-sophie-lepinoy/

Akzentuiere den Strich! Sketch&Draw 1 Vorlesung 05

Linien kann man so ziehen, dass sie Aufmerksamkeit bekommen

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gedicht

Hier einige Übungen, die sich zum aufwärmen eignen. Linien kreuzen und dabei die Linien immer kommen und gehen lassen, gerade Linien ziehen oder ein buchstabenloses Gedicht rückwärts schreiben. Die rückwärts geschobene Linie hat den Vorteil, dass diese nicht vom Schwung dominiert wird. Damit erscheint der Strich differenzierter und erhält damit mehr Aufmerksamkeit des Betrachters.

Der Goldene Schnitt

Der Goldene Schnitt ist eine absolut verbindliche Grundlage für alle Gestalter. Sie finden auf dem netz verschiedene Tools, Plug-ins oder Skripst. Installieren Sie ich diese, das sind für Sie wertvolle Hilfen. Sie finden diese unter „golden ratio skript“ oder „golden ratio plug-in“ für Photoshop Erweiterungen, After Effects …

Der Goldene Schnitt teilt die Fläche in der Proportion von 39% zu 615. Legen Sie bei der Bildwahl die markanten orte an den entsprechenden Linien an. Besonders attraktiv sind die vier Schnittpunkte der jeweiligen Linien. im Beispiel unten habe ich den Horizont auf die Linie gelegt, ebenso habe ich den Beginn der Küstenlinie, da wo sich diese vom Horizont trennt auf den goldenen Schnitt gelegt.

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Unten stehen weitere Optionen, wie man den goldenen Schnitt auf die Fläche anwendet. Der Goldene Schnitt kann sowohl horizontal als auch vertikal gespiegelt werden.

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Raumbildende Mittel

Wichtigstes raumbildendes Mittel ist die Überschneidung. Die Überschneidung können Sie durch eine Betonung der T-Orte verdeutlichen und damit das Bil lesbarer machen. Doch es gibt noch zwei weitere, die ebenso wichtig sind:

Lichtperspektive

Die Objekte werden heller, und unbunter je näher diese am Horizont liegen – respektive, je weiter diese entfernt sind.

Grösse

Grosse Objekte wirken nah, kleine Objekte wirken weiter entfernt. Dies basiert auf der Erfahrung in der Alltagswelt.

Digital Travelling

Suchen Sie den Titicacasee und gehen Sie auf Streetview. Skizzierne Sie sich drei Ansichten des Sees mit LINKS! Mit links meint, dass Sie die Hand nehmen, mit der Sie nicht schreiben.

Dass wir die falsche Hand nehmen hat damit zu tun, dass wir den Strich nicht kontrollieren wollen und dass wir die neuronalen Verbindungen zwischen Hand und beiden Hirnhälften trainieren wollen.

 

 

Suchen Sie sich selbst einen See, vielleicht der Bodensee oder der Sempachersee. Nehmen Sie einen grossen See und ein offenes Gelände.

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oben ein sehr cooles Beispiel von Kollege Rymann.

Skizzieren Sie nun 17 Seen auf das gefaltete Flipchartblatt. Gehen Sie immer von der Horizontlinie des Sees aus. Führen Sie die Linien immer wieder in die Formen hinein, nutzen Sie also die Strassen, die Kanten der Felder, die Schleierwolken am Himmel.

Üben Sie dies als Selbststudium. Fotogragieren Sie im Anschluss ihre Karte in einer hübschen und assozierten Umgebung. Binden Sie dieses Bild in den Blog ein.

Erstellen Sie sich eine Karte mit https://www.google.com/maps. Hierfür müssen Sie sich mit Ihrem Google Account anmelden.

Anmerkung: Die Berner Klasse hat diese Übung in (realworld) Bern erledigt.

Binden Sie den Kartenlink im Blog ein.

Selbststudium

Bei dieser Aufgabe geht es um die Differenzierung des Strichs.

Stellen Sie sich auf den Balkon der Ringstrasse 34, so dass Sie den Calanda sehen. Oder Sie nehmen einen anderen Berg, der ähnlich unterschiedliche Texturen aufweist.

Dann machen Sie ein Foto des Berges, welches ihnen auch später noch als Referenz für die Strichführung dienen soll. Bevor Sie den Berg zeichnen machen Sie einen Wortteppich. Das heisst, sie notieren ca. 100 Adjektive, welche die Beschaffenheit des Berges beschreiben. Sie notieren diese 100 Wörter auf ein separates Blatt und imitieren mit dem Bleistift die Art und Weise des Adjektivs. Achtung: es entsteht kein Bild des Berges (siehe unten).

Erst nach dieser Übung machen Sie sich in gewohnter Manier an die Skizze des Berges. Achten Sie dabei immer wieder darauf, dass der Strich in möglichst unterschiedlicher Art geführt wird. Verwenden Sie zudem weiterhin die Methoden mit den flatternden, kreuzenden Linien an und achten Sie weiterhin darauf, dass Sie mit Strichbündeln arbeiten. Langsam sollten nun die Strich alle unterschiedlich aussehen, die Repetitionen von immer wieder gleichen Linien (Autobahnlinien) sollten damit nicht mehr vorkommen.

Für die Zeichnung des Berges nehmen Sie sich 45 Minuten Zeit. Arbeiten Sie also sehr langsam und bedächtig, mit dem Fokus auf eine

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Selbststudium Calanda
Link zum Arbeitsblatt folgt.

 

Arbeite mit offenen Linien Sketch&Draw 1 Vorlesung 04

Peer review:

Peerfeedback dient dazu, ihre eigenen Aufgaben in Zukunft besser zu machen. Gucken Sie also Ihre eigenen Arbeiten und die Arbeiten der Mitstudierenden genau und mit genügend Zeit an. Schreiben Sie sich zuerst Ihr eigenes Feedback.

Dann feedbcken Sie den Kollegen. Denken Sie bei jeder Kritik daran, dass diese die Mitstudierenden weiter bringen soll. Ein einfaches Lob muntert auf, es hilft aber noch nicht.

Die textlichen Feedbacks erledigen Sie bitte per Mail direkt an den Kollegen.

Churer: Den Link zum Google Docs, der Blogliste finden Sie auf Moodle. Geben Sie dort nur die Punktzahlen ein. 

Hier vier Schritte, die Sie alle einhalten sollen.

Gucken Sie den Blog ausführlich an.

Kopieren Sie den fetten Text als Basis für Ihr Peerfeedback.

Denken Sie über das Gesehene nach und stellen Sie sich die Fragen:

a) Welchen Eindruck haben Sie von der Arbeit (Skizzen und Blog)?

b) Finden Sie heraus, warum Sie diesen Eindruck haben und beschreiben Sie dies.

c) Beschreiben Sie die Gründe, warum Sie so empfinden und zeigen Sie einen Lösungsweg, notieren Sie eine Idee oder zeigen Sie, wie Sie das Problem gelöst haben.

Beantworten Sie folgende Kriterien mit je einem bis vier Punkten.

  1. Sorgfalt: Wie sorgfältig wurde die Arbeit erledigt? x Punkte
  2. Regeln: Wie sind die Regeln eingehlaten? x Punkte
  3. Blog: Wie leserfreundlich ist der Blog aufgemacht? x Punkte

Mailen Sie Ihre Antworten an die beiden Peers. Die Punktezahl aller drei Bereiche Sorgfalt / Regeln / Blog tragen Sie auf der Google Docs Liste als Gesamtzahl ein.

Bitte erledigen Sie die Peerevaluations bis zum Vortag der nächsten Vorlesung / Übung.

 

Tipp: Feedly ist ein tolles Werkzeug, um unsere Blogs anzugucken. Es gehört in die Toolbox eines mmp-lers.

Regel 4 Arbeite mit offenen Linien

Offene Linien geben dem Betrachter die Möglichkeit, das Bild in seinem inneren Auge entstehen zu lassen. Gucken Sie hier den Scan aus einem alten Rembrandtbuch an. Rot sind alle offenen Orte markiert. Versuchen Sie anschliessend das Bild ohne rote Punkte zu kopieren.

Achten Sie bitte genau auf die Grösse. Wie breit war Rembrandts Werkzeug? Wie gross war seine Arbeitsfläche? Sie halten einen Bleistift in der Hand, wie gross soll also Ihre Umzeichnung werden?

Achten Sie immer auf den Zusammenhang von Werkzeuggrösse zu Abbildungsgrösse. Man kann eine Aula mit einer Zahnbürste putzen, sinnvoll ist das aber nicht. Das ist bei der Skizze genau so.

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Hier die Vorlagen für die Skizzen im Unterricht.

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Eine Spielerei für einen T-Shirtshop

Arbeiten Sie ein „Viech“ aus dem Unterricht mit Illustrator zu einem Motiv für ein Shirt um. Nutzen Sie dafür den Imagetracer (Bildnachzeichner) und den Pathfinder. Kurzeinführung dazu im Unterricht oder ergänzend auf Lynda.com

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Die Kaulklappe

 

Selbststudium

Nutzen Sie Ihre Kreativität und spielen Sie mit den Formen!

 

 

Arbeite mit kreuzenden Linien Sketch&Draw Vorlesung 03

Ziel: Eine Linie so zu führen, damit der Blick dahin gelenkt wird, wo der Strich am stimmigsten ist.

Dies zu erreichen ist mit dem Zusammenspiel der ersten drei Regeln gut anwendbar.

Was ist eine Skizze? Was ist eine Zeichnung?

Ein Beispiel einer Skizze

Die Skizze verzichtet auf Details und Vollflächen. die Skizzen entsteht schnell und hat den Kommunikationswert als zentrales Anliegen. Sie Skizze versucht das Wesentliche aus dem Allgemeinen herauszuschälen.

Die Skizze zeigt noch nicht vorhandenes. In ihrer Natur liegt es, dass sie kaum den Aspekt der Vergangenheit aufzeigen kann. Die Skizze wird in erster Linie dort eingesetzt, wo Zukünftigem ein erstes Gesicht gegeben werden soll.

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Ein Beispiel einer Zeichnung: Die Zeichnung ist ein Abbild einer Situation mit allen möglichen Details. Die Linien treten in den Hintergrund oder verschwinden zugunsten der farbigen Flächen ganz.

Im Unterschied zu einem Bild ist die Zeichnung mit einem harten trockenen Stift hergestellt. Alle weiteren Gemeinsamkeiten teilt sie mit dem gemalten Bild.

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Wir skizzieren in diesem Kurs.

Frösche

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Kreuzen Sie die Linien, wo sie den Blick hinleiten wollen, also da wo der Strich sitzt. Und da wo das Objekt einen markanten Ort besitzt.

Achten Sie auf T-Orte. Diese sind rot eingezeichnet. Diesen Orten müssen besondere Beachtung geschenkt werden.

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Ich werde ein Streetparade Frosch oder bin ich ein alter Punk? Übertreiben ist oft das Stickwort für neue Ideen.

 

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ROA Streetart und visuelle Intervention (Facebook)

Kamikatze und Kaulklappe

Spielereien sind wichtig, um die nötige Lockerheit zu haben. Ideen kommen nur, wenn man diese einlädt. Hier zwei Beispiele.

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Und hier meine Kaulklappe aus dem Unterricht. Naja, kein Mesiertwerk! Ich habs darum etwas aufgehübscht. Das ist keine Aufgabe, das ist nur einfach so eine Spielerei.

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Die Kaulklappe ist also dann per copy-paste aus dem Photoshop in den Illustrator gehüpft. Dort ist sie mittels Bildnachzeichner  zur Vekorgrafik mutiert (bitte im Fenster Bildnachzeichner die Optionen angucken). Dann, ganz wichtig -UMWANDELN. Kaulklappe auswählen und dann Objekt, Objekt umwandeln. Mit dem weissen Direktauswahlwerkzeug Flächen fassen und kolorieren. Viel Spass!

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Die Fische

 

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Ach ja, hier habe ich noch einen seltsamen Fisch gefunden. Er hat sich gerade sehr beschwert über den Sketch&Draw Unterricht! Naja kein Wunder, Fische haben ja auch keine Hände, da geht das Skizzieren dann buchstäblich nicht so einfach von der Hand.

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Haben Sie auch daran gedacht, mit den Bildern zu spielen? Ich freue mich auf Ihren Beitrag.

 

… die Linie flattern lassen

… mit Strichbündeln arbeiten

… mit kreuzenden Linien arbeiten

… mit offenen Linien arbeiten

… den Strich akzentuieren

… den Strich assoziieren

… Perspektiven anwenden

… Abmessen

… Dunkelheiten setzen

… Schatten konstruieren

Selbststudium Fahnen

Arbeite mit Strichbündeln! Sketch&Draw 1 Vorlesung 02

Ziel: die Linie differenzieren können, die Richtung erkennen, den Duktus differenzieren können, die Linie flattern lassen.

 

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Nehmen sie ihre Hand, die nicht skizziert und halten Sie diese in einer entspannten Haltung. Setzten sie sich so hin, dass sie vom Tisch, und damit vom Papier abgewendet sind. Sie sollen den Blick während der ganzen Zeit nicht auf das Blatt richten.

Skizzieren sie nun äusserst langsam den Umriss ihrer Hand. Versuchen sie jede Bewegung der Silhouette mit dem Bleistift zu erfassen. Ziehen sie, wo es markant ist, auch einige Linien in die Form hinein. Arbeiten sie ohne auf das Blatt zu sehen. Allenfalls fällt der Bleistift vom Blattrand, dann ertasten sie sich einen neuen Startpunkt auf dem Papier und machen weiter. Arbeiten sie sehr langsam und konzentriert. Die Proportionen der Hand werden bei dieser Herangehensweise nicht stimmen.

Machen sie nun eine Geste wie das Victory Zeichen und Skizzieren sie nun die Hand wiederum auf dieselbe Art. Mogeln sie nun, so dass sie zu einer grösseren anatomischen Ähnlichkeit kommen.

 

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Machen sie eine Pause und gucken sie die Skizze danach erneut an. Mit diesem “frischen Blick” können sie nun wo nötig noch markante Linien verstärken.

 

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Es gehört zu den besten Übungen die eigene Hand so zu skizzieren. Wiederholen sie das oft genug, bis sie die Linie flattern lassen können und gelernt haben, dass man mit Strichbündeln korrektiv eingreifen kann.

… die Linie flattern lassen

… mit Strichbündeln arbeiten

… mit kreuzenden Linien arbeiten

… mit offenen Linien arbeiten

… den Strich akzentuieren

… den Strich assoziieren

… Perspektiven anwenden

… Abmessen

… Dunkelheiten setzen

… Schatten konstruieren

Selbststudium

Selbststudium Linien

Selbststudium Popcorn und Pralinen 

Lass die Linie flattern! Sketch&Draw 1 Vorlesung 01

Ziel: die Linie differenzieren können, die Richtung erkennen, den Duktus differenzieren können.

Beobachten Sie die Art und Weise, wie sich die Linien in Ihrer Hand verhalten. Versuchen Sie mit dem Bleistift dem Duktus der Linie zu folgen. Versuchen Sie dabei den Bleistift möglichst unterschiedlich zu führen. Dies kann so erreicht werden, dass die Beschaffenheit der Linien mit Adjektiven benennt werden. Krakelig, weich, gebogen, abgebrochen, neu angesetzt, …

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Es werden nur die inneren Linien der Handfläche beobachtet.

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Zitterig und krakelig sollen die Linien werden, je bewegter umso besser.

Beobachten der Falten in der Hand: Setzen Sie sich für die Übung quer an den Tisch, so dass nur die zeichnende Hand auf dem Tisch ist. Arbeiten Sie ohne auf das Papier zu gucken und mit einem äusserst langsamen Tempo.

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Die Richtungen der Linien benennt man nach der Richtung des Stundenzeigers auf der Uhr. Die Benennung der Richtung hilft die Strichrichtung zu finden und sich nicht von Täuschungen verleiten zu lassen.

 

Durch das Sprechen wird die Konzentration auf die Sprache gelegt. Die Skizze, der Strich wird dadurch freier.

Jede Linie hat eine Richtung. Knicken sie den Zeigefinger und beachten sie die Richtung der entstehenden Falten. Jede Falte hat eine andere Richtung. Gewöhnen sie sich an, jeden Strich nach seiner Richtung – man benennt die Richtung nach der Richtung des Stundenzeigers – zu benennen. Besonders in den ersten Sekunden muss die Richtung der Linien reflektiert werden. Oftmals täuschen die Richtungen, was zu falschen Abbildern führt.

Skizzieren Sie nun sämtliche Falten in der Innenhand und benennen jede Richtung laut vor sich hin.

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Skizziert ohne auf das Blatt zu gucken; die Aufmerksamkeit gilt einzig der Bewegung der Linie. Denn an Information reiche Linien machen eine gute Zeichnung aus.

 

Wiederholen Sie diese Übung noch einmal und versuchen Sie dem Geräusch der Linie Achtung zu schenken. Es sollte frei von “schruppenden” Tönen sein, je unterschiedlich der Klang des Bleistifts, umso differenzierter die Linie.

… die Linie flattern lassen

… mit Strichbündeln arbeiten

… mit kreuzenden Linien arbeiten

… mit offenen Linien arbeiten

… den Strich akzentuieren

… den Strich assoziieren

… Perspektiven anwenden

… Abmessen

… Dunkelheiten setzen

… Schatten konstruieren

Selbststudium Sketch&Draw 1