The Making Of…

Layered up.
Als Ving Rhames versehentlich einen Schnauzer bekam…
Der Grundriss meines Settings in SweetHome 3D.
Das Programm war mir eine grosse Hilfe dabei, die Perspektiven richtig darzustellen.
Nicht nur Farben, Texturen und Möbel kann man in SweetHome 3D selbst aussuchen, auch die Haltung der Mannequins lässt sich beliebig verändern.
Ob diese nun Sinn ergibt oder nicht…
Wie sagt Kendrick Lamaer? “Pass out, drank, wake up, drank”
Um dem Kameramann mehr Raum zu geben, verschiebt man ganz einfach die Wände nach hinten.
Der Kameramann ist eigentlich einfach die Perspektive einer Person, die das designte Haus besichtigt.
Mit OBS Studio habe ich dann beim Vorwärtsgehen, Reinzoomen oder Flurwände näherrücken meinen Screen aufgenommen.
Sogar Umas 1,80 Körpergrösse liessen sich einstellen, wie auch die Höhe der Kamera (oder eben, der besichtigenden Person).

Dass man die Mannequins auch ‘einkleiden’ könnte, habe ich etwas zu spät bemerkt.
Dass bei einem Grossteil der Aufnahmen zuerst der Koffer fehlte, zum Glück noch rechtzeitig. Erstellt aus zwei schwarzen ‘Kisten’ hat er es dann doch noch ins Video geschafft.

Einen Milkshakemaker sucht man in der Gratisversion des Programms leider vergeblich. 😉

Thumbnails

Die Thumbnails gaben mir Orientierung und halfen mir, mir Grundriss, Umgebung, Bewegungen und Kameraeinstellungen genauer vorzustellen.
Die Buchstabierung kennzeichnet verschiedene Variationen derselben Einstellung, von denen ich in der Regel die letzte für passen befunden habe.
Obwohl mir die Einstellungen beim Thumbnails-Skizzieren passend erschienen, habe ich mich danach doch noch für einige Änderungen entschieden.
Eine genaue Auflistung der einzelnen Bilder hat mir mehr Überblick verschafft (weiter unten).
Die Vorschläge aus dem Coaching und eigene zusätzliche Ideen landeten direkt im Block.
Eine vorläufige Bildlegende. Als Key Visual war ursprünglich eine Schlusseinstellung auf der Terrasse angedacht. Ich habe mich dann dagegen entschieden, weil ich lieber die anderen (schlussendlich 18) Bilder im Hause Wallace mit einem Key Visual unterstreichen wollte und nicht die eine Einstellung, die aus dem Rahmen fällt (und schlussendlich auch nicht in die Story passte, weshalb ich die Einstellung auf der Terrasse gänzlich löschte).
Die Bildlegende nach zahlreichen Überarbeitungen. Erst dieses Dokument brachte die in den Thumbnails skizzierten Einstellungen in eine sinvolle Order und half mir schlussendlich bei der Gruppierung für das finale Arrangement.
Die gelben Markierungen bedeuten nichts Anderes als: Congratulations, du hast Bild 0 bis 17 fertig gezeichnet!

Übungen #3

Fokus auf Kamerafahrt zwischen 3:05 und 4:01

Pfeile im Bild: Bewegung Person/Objekt
Pfeile ausserhalb des Rahmens: Bewegung Kamera
Buchstabierungen: ‘a’ und ‘b’ bezeichnen veschiedene Versionen dersleben Einstellung. In der Regel ist die letzte Version die Definitive. (in diesem Fall Version b)
Wie lange braucht man für einen sinnvollen Thumbnail? Meier Meinung nach: maximal eine Minute.
1x Perspektiven (oben)
1x Shakey Baby! (unten)
Ob die vielen Wellenlinien das Bild aussehen lassen, als ob die ganze Stadt unter Strom steht? Vielleicht.
Ob die Zick-Zack-Linie das Bild in eine von einem Erdbeben heimgesuchte Zone verwandelt? Fragen sie das arme Auto.
Ob das alles Absicht war? Kein Kommentar.

Übungen #2

Was einen Klassenenkameraden darstellen solte, sieht nun aus wie (1) ein verwunderter Busfahrer oder (2) ein verärgerter Fährkapitän auf Helgoland.
Sollten sie je einen Schiffskapitän mit diesem Gesichtsausdruck antreffen, dann wählen sie ihre nächsten Worte mit Bedacht . Ich meine es ernst! Er ist der Einzige, der sie zurück aufs Festland bringen kann. Machen sie den mann nicht wütend.
Da habe ich vier Modellen auf einmal Unrecht getan. Tja, das gibts auch. Kann ja mal vorkommen.
Blade Runner 1982

Übungen

Übung “Licht Psycho”
Der Pate goes Comedy
Man betrachte nur die lustig gepunktete Kravatte und das ungestüme Haar, das den Bittsteller zur Lachnummer macht.
Der schurkenartige Türsteher, der rechts im Bild im Schatten steht, wird dem armen Mann bestimmt noch zum Verhängnis werden.
Die Sonne, die durch die Tür scheint, macht die Szene zu der Parodie, die sie sein soll. Der klischeehaft düstere Raum vs. die sonnendurchflutete Aussenwelt, in der sich der Comedy-Protagonist normalerweise bewegt.
Das Badezimmer/Boudoir einer Dame: Schwere Gardinen, freistehende Badewanne auf schmiedeeisernen Füssen, Champagner auf der Chiffonniere.

“Sie zeichnen, wenn sie zuhören sollten”

Die Key-Visual Übung (zugegeben nach 2 Stunden).
Das Zeichnen in Photoshop ist erstaunlich angenehm. Der Zweite im Bild (tja, ich hab den Film halt noch nicht gesehen und habe keine Ahnung, wer das ist oder wie er heisst), nun ja, der Zweite im Bild sieht trotz aller Mühen aus wie ein gewisser Russischer Staatspräsident. Tja.
Das Original